Mo. 14. Juni 2021

Update OJA & Corona

MIt 11. Juni 2021 wurden kleine Korrekturen im aktuellen Leitfaden für außerschulische Jugenderziehung und Jugendarbeit vorgenommen. Dabei wurde eine Begriffsbestimmung für den "außerschulischen Jugenderziehung und Jugendarbeit" und "betreute Ferienlager" eingefügt. Bei den Regelungen wurde eine Korrektur bezüglich der Einberechnung von Betreuungspersonen in der Höchstzahl einer Gruppe (gemäß § 14) vorgenommen. Diese sind nicht hinzuzurechnen.

Do. 10. Juni 2021

Update OJA & Corona

Mit 10. Juni 2021 gilt die aktualisierte Covid19-Öffnungsverordnung und der ebenfalls aktualisierte Leitfaden für außerschulische Jugendarbeit und Jugenderziehung. Die wichtigsten Änderungen für die Offene Jugendarbeit sind:

  • Angebote/ Aktivitäten können mit bis zu 50 Personen durchgeführt werden (Betreuungspersonen nicht mehr gesondert gerechnet). Mindesabstand und Tragen einer Maske kann dabei entfallen, wenn im Präventionskonzept vorgesehen.
  • Die Jugendlichen müssen den Nachweis einer geringen epidemiologischen Gefahr erbringen: Dabei gilt die 3G Regel (getestet, genesen, geimpft). Die Schultests gelten weiterhin. Ein Antigentest, der unter Aufsicht der Fachkraft vor Ort durchgeführt wird, gilt für die Dauer des Angebotszeitraums.
  • Fachkräfte müssen zumindest alle 7 Tage einen Nachweis vorlegen, oder sie müssen in geschlossenen Räumen eine Maske (FFP2) tragen. Laut Bundesjugendvertretung (BJV) müssen Fachkräfte (Betreuungspersonen) zumindest alle 7 Tage getestet werden oder Maske (FFP2) tragen. Alternativ dazu: Nachweis zu erfolgter Impfung (22 Tage nach Erstimpfung) oder überstandene Infektion.

Für Fragen steht das POJAT Team gerne zur Verfügung.

 

Di. 25. Mai 2021

Lehrgang Gewaltprävention in der Jugendarbeit

Gewalt ist ein Thema, das auch in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen präsent ist und für die pädagogischen Fachkräfte eine besondere Herausforderung darstellt. Um die heimischen Jugendarbeiter*innen noch besser darauf vorzubereiten, bietet die Plattform Offen Jugendarbeit Tirol (POJAT) in Zusammenarbeit mit dem Tiroler Bildungsinstitut Grillhof, Land Tirol ab Herbst 2021 einen speziellen Lehrgang für Gewaltprävention an. Die vertiefende Weiterbildung umfasst 13 Präsenztage, die einzelnen Module werden von Expert*innen aus dem breiten Feld der Gewaltprävention gestaltet. Kursort ist das Bildungsinstitut Grillhof des Landes Tirol in Vill bei Innsbruck. Das Land Tirol fördert Fachkräfte, die den Kurs besuchen, mit 50 Prozent des Teilnahmebeitrags. Herzlichen Dank an das Wiener Institut für Freizeitpädagogik für die angenehme Zusammenarbeit.

 

Presseaussendung des neuen Jugendlandesrates Anton Mattle zum Bewwerbungsstart des Lehrgangs.

 

Informationen downloaden
Di. 18. Mai 2021

Update OJA & Corona

Ergänzend zur gesetzlichen Bestimmung (COVID-19 Öffnungsverordnung) wurde am 18.05.2021 der „Leitfaden für außerschulische Jugenderziehung und Jugendarbeit“ des Bundeskanzleramts veröffentlicht. Darin sind die in der Verordnung im § 14 angeführten Bestimmungen für außerschulische Jugendarbeit konkreter gefasst, die ab 19.Mai 2021 gelten.

Folgende Punkte sind dabei besonders beachtenswert:

  • Für Angebote der OJA, die in einem Gruppensetting stattfinden ist die Gruppenregelung von max. 20 Jugendlichen ohne Altersbegrenzung plus max. 4 Betreuer*innen anzuwenden. Abstand und Maske können innerhalb einer Gruppe dann entfallen, wenn die Gruppenregelung in einem eigenen Präventionskonzept geregelt wird. Jugendliche müssen dafür einen Nachweis über eine „geringe epidemiologische Gefahr“ erbringen (siehe nächster Punkt). Es wird nicht zwischen Angeboten im in geschlossenen Räumen und im Freien unterschieden.
  • Nachweis über eine „geringe epidemiologische Gefahr“: die offiziellen Möglichkeiten werden aufgezählt, dabei ist nun auch ein negativer Schultest gültig. Wenn kein negatives Testergebnis bzw. kein anderer gültiger Nachweis (Getestet, Genesen, Geimpft) vorgelegt werden kann, dann ist es möglich, dass ein SARS-CoV-2-Antigentest zur Eigenanwendung unter Aufsicht einer für das Angebot verantwortlichen Person (zB Jugendarbeiter*in) durchgeführt wird. Bei Jugendlichen unter 14 Jahren benötigt es in diesem Fall keine Begleitung eines Erziehungsberechtigten. Ein negatives Testergebnis gilt in diesem Fall nur für die Dauer des Angebots.
  • Zur Umsetzung der Gruppenregelung ist ein aktualisiertes Covid-19 Präventionskonzept zu erstellen. Dazu findet sich ein Muster samt Erläuterungen im Leitfaden.
  • Eine zentrale Erweiterung für das Präventionskonzept ist die Bestellung einer*s Covid-19 Beauftragte*r. Diese Person muss dafür geeignet sein. Die Person muss das Präventionskonzept, die örtlichen Gegebenheiten und die organisatorischen Abläufe kennen, dient als Ansprechperson und hat die Umsetzung des Präventionskonzepts zu überwachen.
  • Entlastungsangebote: Der Leitfaden sieht weiterhin Entlastungsangebote in Form von pädagogischen Gesprächen, Beratungs- und Informationsarbeit vor. Dabei wird ein Einzelsetting empfohlen, aber nicht verpflichtend vorgeschrieben. Auch ein Nachweis einer „geringe epidemiologische Gefahr“ ist nicht erforderlich. Weitere Voraussetzungen finden sich im Leitfaden.
  • Die Erhebung von Kontaktdaten ist weiterhin erforderlich, wenn sich Besucher*innen voraussichtlich länger als 15 Minuten am betreffenden Standort aufhalten.

Alle weiteren Details sind bitten dem Leitfaden zu entnehmen.

Weiterführende Informationen finden sich auf der Website der bOJA - bundesweites Netzwerk Offene Jugendarbeit.

Gerne steht das POJAT Team für eure Fragen zur Verfügung.

Mo. 03. Mai 2021

Länderübergreifender Austausch Tirol & Südtirol

Am Montag, 3. Mai haben sich 63 Teilnehmer*innen (Jugendarbeiter*innen und Geschäftsführungen) der Offenen Jugendarbeit aus Tirol und Südtirol online getroffen und ausgetauscht.

 

Das Treffen wurde organisiert von den beiden Dachverbänden der Offenen Jugendarbeit Tirol (POJAT) und Südtirol (netz). Im netz sind gegenwärtig 52 Jugendtreffs, Jugendzentren und Jugendkulturvereine zusammengeschlossen, in denen rund 150 berufliche Fachkräfte und mehr als 500 Ehrenamtliche aktiv sind. Bei POJAT sind über 90 Jugendtreffs, Jugendzentren und Einrichtungen Mobiler Jugendarbeit zusammengeschlossen, in denen rund 250 hauptamtliche Mitarbeitende tätig sind.

 

Die Pandemie ist weiterhin da und verändert das Feld der Offenen Jugendarbeit. Unter erschwerten Bedingungen ist es den Jugendarbeiter*innen in den letzten Monaten gelungen mit Jugendlichen in Beziehung zu treten und ihnen Beteiligungsangebote anzubieten. Neue Räume wurden geschaffen auch im Kopf und bieten Chancen für die Weiterentwicklung des professionellen Feldes der OJA. Heute haben Jugendarbeiter*innen sich dazu über die BRENNER-Grenze hinweg ausgetauscht.

 

Weitere Infos in dieser Pressemitteilung.

Fr. 30. April 2021

Tag der Arbeitslosen 2021

Zum Tag der Arbeitslosen lädt unser Aktionsbündnis "Was, wenn du fällst?" zu einer online Ausstellungseröffnung am 30. April um 11:30 Uhr. Dabei handelt es sich um 10 Kurzfilme (ca je 3 min), in denen Jugendliche von ihrer Lebenswelt und ihren Problemen am Übergang Schule-Arbeit in Zeiten der Pandemie berichten. Ergänzend dazu wurden 10 Poster gestaltet auf denen die Jugendlichen zu sehen sind. Ein QR-Code führt zum jeweiligen Video. Bei der Eröffnung wollen wir einige Politiker*innen zu Wort kommen lassen und die zentralen Herausforderungen beleuchten. Die Poster sind beim Wandelzirkus in Mariahilf, Innsbruck bis 13. Mai zu sehen.

 

Hier geht's zum Livestream und hier zu den Videos.

 

Unser Aktionsbündnis „Was, wenn du fällst?“ besteht aus Katholische Jugend, youngcaritas, Gewerkschaftsjugend, Haus der Begegnung, Dekanat Innsbruck und der POJAT und macht seit 10 Jahren öffentlich auf das Thema Jugendarbeitslosigkeit aufmerksam. In verschiedenen Projekten setzen wir uns mit unterschiedlichen Aspekten der Jugendarbeitslosigkeit auseinander und versuchen somit betroffenen Jugendlichen eine Stimme zu geben. Auch heuer findet eine Aktion statt, denn gerade jetzt in Zeiten der Pandemie ist das Thema Jugendarbeitslosigkeit aktueller denn je. Weitere Infos auf der facebook-Seite des Aktionsbündnisses.