Ethikforum 2026: Wie geht's der Seele in Social Media?
Dienstag, 02. Juni 2026
19:00 bis 21:00 Uhr
Haus der Begegnung, Rennweg 12, 6020 Innsbruck
Beitrag: freiwillige Spende
Kinder und Jugendliche bewegen sich selbstverständlich in digitalen Räumen – und genau dort entstehen neue ethische Fragen: Wie wirken digitale Welten auf die Seele – und welche Gefahren und Abgründe tun sich auf? Wie viel Freiheit brauchen junge Menschen online, um sich auszuprobieren und ihre Stimme zu finden, und wie viel Schutz schulden wir ihnen angesichts globaler Plattformen und realer Risiken? Zwischen elterlicher Fürsorge, pädagogischen Aufgaben und jugendlichen Erfahrungen entsteht ein Spannungsfeld, das neue Antworten verlangt. Expert:innen und Jugendliche diskutieren, wie verantwortungsvolle digitale Teilhabe gelingen kann.
Referent:innen:
- Univ.-Prof. Dr. Kathrin Sevecke, Leiterin der Abteilung für Kinder- und Jugendpsychiatrie Hall, Universitätsklinik für KJP in Innsbruck
- Mag. Lukas Trentini, Tiroler Kinder- und Jugendanwalt
- Dipl. Päd. Kerstin Kuba-Nimmrichter, Referentin bei Saferinternet
- Sixtus Schmiderer, Landesobmann Schülerunion Tirol
Genauere Informationen und Anmeldemöglichkeit findest du hier
Ethikforum "Wie geht's der Seele in Social Media?"
Freiheit, Schutz und Verantwortung neu denken
Kinder und Jugendliche bewegen sich selbstverständlich in digitalen Räumen – und genau dort entstehen neue ethische Fragen: Wie wirken digitale Welten auf die Seele – und welche Gefahren und Abgründe tun sich auf? Wie viel Freiheit brauchen junge Menschen online, um sich auszuprobieren und ihre Stimme zu finden, und wie viel Schutz schulden wir ihnen angesichts globaler Plattformen und realer Risiken? Zwischen elterlicher Fürsorge, pädagogischen Aufgaben und jugendlichen Erfahrungen entsteht ein Spannungsfeld, das neue Antworten verlangt. Expert:innen und Jugendliche diskutieren, wie verantwortungsvolle digitale Teilhabe gelingen kann.
Termin: Dienstag, 02. Juni 2026, 19:00 – 21:00 Uhr
Referent:innen: Kathrin Sevecke, Leiterin der Abteilung für Kinder- und Jugendpsychiatrie Hall; Lukas Trentini, Tiroler Kinder- und Jugendanwalt; Kerstin Kuba-Nimmrichter, Referentin bei Saferinternet; Sixtus Schmiderer, Landesobmann Schülerunion Tirol
Moderation: Angelika Stegmayr (Leitung Bildung.gestalten, Diözese Innsbruck)
Musik: TCS feat. Jesse
Zielgruppe: Eltern und Erziehungsberechtigte; Pädagog:innen und Lehrpersonen; Fachkräfte aus Jugendhilfe und Beratung; Studierende und Fachleute aus Psychologie, Medien‑ und Kommunikationswissenschaft; Interessierte Erwachsene, die digitale Entwicklungen verstehen und reflektieren möchten.
Eine Veranstaltung des Bischofsbüros gemeinsam mit dem Haus der Begegnung, dem Frauenreferat, Elternbildung Tirol (Österreichischer Kinderschutzbund), Katholischen Aktion (angefragt) und POJAT.
Fortbildung Geschlechterpädagogik
Montag, 15.06.2026 von 09 - 17 Uhr im Haus der Begegnung
Anmeldung bis 09.06.2026 per Mail an info@aranea.or.at
Bei dieser Fortbildung geht es um die kritische Auseinandersetzung und ein Grundlagenwissen zu verschiedenen Ansätzen der Geschlechterpädagogik. In einem weiteren Schritt werden wir uns mit unterschiedlichen Zugängen und neuen Entwicklungen der Burschen*- und Mädchen*arbeit beschäftigen und gemeinsam konkrete Umsetzungsmöglichkeiten der geschlechterreflektierenden Arbeit mit Jugendlichen erarbeiten.
Zielgruppe:Mitarbeiter*innen der Offenen, Mobilen und Verbandlichen Jugendarbeit in Tirol. Diese Fortbildung richtet sich nicht nur an Neueinsteiger*innen, sondern ist auch für alle Mitarbeiter*innen eine Möglichkeit, sich wieder einmal bewusst für dieses Thema Zeit zu nehmen und ihre Arbeit in Bezug auf Geschlecht zu reflektieren.
Referent*innen:
MMag.a Katharina Lhotta: Geschäftsführung bei Aranea, Koordinatorin der Fachstelle für Mädchen*arbeit.
Albert Witting, BA: Männer- und Burschen*berater bei Männerberatung Mannsbilder, Koordinator der Fachstelle für Burschen*arbeit.
Weitere Informationen findest du hier
Call for Participation - Jugend gestaltet: Entwicklungen, Erwartungen und Realitäten
Call for Participation für die 3. Österreichische Jugendforschungstagung “Jugend gestaltet: Entwicklungen, Erwartungen, Realitäten”
Die Tagung findet von 16.-18. September 2026 an der FH St. Pölten statt. Ziel der Tagung ist es, aktuelle Forschungsergebnisse, Praxisansätze und jugendliche Perspektiven zu bündeln und in einen kritischen Dialog zu bringen. Dabei sollen sowohl das Wechselspiel zwischen Erwartungen und Realitäten als auch jugendliche Handlungsspielräume, Strategien und Re/Aktionen beleuchtet werden. Abstracts können bis zum 15.01.2026 eingereicht werden. Weitere Informationen zum Call for Participation finden Sie hier.
Ausbildung zur:m Betzavta-Trainer:in
| Die Betzavta-Ausbildung zur:m Betzavta-Trainer:in ist prozessorientiert und umfasst den ganzen Menschen als Individuum, als Angehörigen unterschiedlicher Subgruppen sowie als Angehörigen der Zivilgesellschaft. Die individuellen Haltungen, sowie die Gruppenprozesse werden fortlaufend reflektiert und in Bezug zu den Themen gesetzt. Reale Konflikte dürfen sein und sind erwünscht, da durch sie demokratierelevante Dilemmata sichtbar werden. Die Umwandlung von externen Konflikten in interne Dilemmata ermöglicht das Finden von Konfliktlösungen, die jenseits von Alles-oder-Nichts, jenseits von „Entweder-Oder“-Lösung stehen. Durch das exemplarische, erfahrungsorientierte Lernen in und mit der Gruppe werden neue Sicht- und Handlungsoptionen auf die eigene Arbeit eröffnet. |
Inhalte Die auf den Basismodulen aufbauende Ausbildung umfasst zwei Seminarwochen á 5 Tage im Abstand von mindestens einem halben Jahr. Jede:r Teilnehmer:in leitet im Rahmen der Ausbildung eine Aktivität an und erhält Feedback. Es findet darüber hinaus eine Beschäftigung und Präsentation mit Aspekten der Theorie, der Didaktik und Methodik statt. Unter Anleitung der Workshopleitenden. Zwischen den Ausbildungsmodulen absolvieren alle Teilnehmenden eine selbstorganisierte Praxisphase, in der sie idealerweise im 2er-Team eine Gruppe von Menschen für insgesamt 2,5 Tage oder 18 Zeitstunden anbieten. Die Praxisphase kann auch über einen längeren Zeitraum stattfinden. Über die Praxiserfahrungen ist eine Reflexion zu erstellen und vor dem zweiten Teil der Ausbildung an die Workshopleitenden zu übermitteln.
Nach erfolgreichem Absolvieren der Ausbildung erhalten die Teilnehmenden ihre Zertifizierung als Betzavta-Trainerin/Betzavta-Trainer. |
ZielgruppeAlle, die ihren Umgang mit anderen Menschen oder in ihrer Institution demokratischer und bewusster gestalten wollen. Trainer:innen der Politischen Bildung, Erwachsenenbildner:innen, Pädagog:innen, Sozialarbeiter:innen, Sozialpädagog:innen, Supervisor:innen, Personalentwickler:innen, Organisationsentwickler:innen, Therapeut:innen etc.
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| Ausbildungswoche 1: 13. - 17. Oktober 2026 |
| Ausbildungswoche 2: 28. Juni - 2. Juli 2027 |