Di. 18. Juni 2019

Abschluss: Orientierungskurs der POJAT "Grundlagen der OJA in Tirol"

Am Bildungsinstitut Grillhof erhielten in Anwesenheit der Tiroler Jugendlandesrätin Patrizia Zoller-Frischauf und dem Jugendreferenten des Landes Tirol Reinhard Macht alle Teilnehmer*innen des bereits sechsten Orientierungskurses der POJAT "Grundlagen der Offenen Jugendafrbeit Tirol" ihr Zertifikat. Der Kurs erstreckt sich über sechs zweittägige Module und wird mittels eines durchzuführenden Projekts mit der Praxis verzahnt. Der Kurs dient als Einführung von Neueinsteiger*innen in das Arbeitsfeld der Offenen Jugendarbeit und vermittelt die wichtigsten Grundlagen der Offenen Jugendarbeit (Ziele, Zielgruppen, Prinzipien, Methoden, Sozialraumorientierung, Rechtliche Grundlagen, Digitale Jugendarbeit, Sexualpädagogik, Gender und Beratung). Landesrätin Zoller-Frischauf gratulierte allen Teilnehmer*innen und zollte Respekt für die wichtige Arbeit und bedankte sich für den Einsatz in den jeweiligen Einrichtungen der OJA, die sie als wichtigten Anlaufpunkt für Jugendliche in den betreffenden Gemeinden sieht. Ganz besonders betonte sie die ausgleichenden analogen und persönlichen Angebote der OJA als Gegengewicht zur immer weiter wachsenden Digitalisierung der Gesellschaft, speziell der jugendlichen Lebenswelt.

Fr. 07. Juni 2019

1. Österreichische Jugendkonferenz

Die EU-Jugendziele "Jugend im ländlichen Raum voranbringen", "Gute Arbeit für alle" und "Gutes Lernen" standen im Fokus der ersten Österreichischen Jugendkonferenz in St. Kanzian am Klopeiner See in Kärnten vom 5. bis 7. Juni 2019. Rund 60 junge Menschen und Vertreter*innen von Jugendorganisationen inklusive POJAT haben sich in Dikussionsrunden, open space settings und Arbeitsgruppen drei Tage lang mit diesen Zielen und den Möglichkeiten sie auf der Bundes-, Landes- und Gemeindeebene umzusetzen, beschäftigt. Gemeinsam mit den zuständigen Landesrätinnen wurden diese Ideen konkretisiert. Zentrales Ziel von POJAT war es die Sichtweisen und Möglichkeiten der Offenen Jugendarbeit in diese Konferenz miteinzubringen und Impulse mit nach Tirol zu nehmen. Weitere Informationen zu den EU-Jugendzielen und dem Jugenddialog finden sich hier: www.jugenddialog.at

Foto: Die Tiroler Delegation mit vier jungen Dialogbotschafter*innen und Vertreter*innen des Landes Tirol und der POJAT.

Mi. 01. Mai 2019

Tag der Arbeitslosen 2019

Am Fuß der Annasäule in Innsbruck erinnerte am 30. April das Aktionsbündnis "Was, wenn du fällst?" an das Schicksal junger Menschen, die nach der Schule keinen Job finden. Bereits zum achten Mal in Folge hat das Aktionsbündnis "Was, wenn du fällst" am 30. April an die Situation junger Menschen erinnert, die nach der Schule keine Arbeit finden. Am 30. April um 13 Uhr lud das Bündnis zu einer Kundgebung in die Maria-Theresien-Straße in Innsbruck ein, um diesen Menschen eine Stimme zu geben. Vor der Annasäule diskutierten Bischof Hermann Glettler, Landesrätin Beate Palfrader und Innsbrucks Vizebürgermeister Franz X. Gruber Fragen der Jugendarbeitslosigkeit. Mit dabei auch Maria Steibl von der Arbeitsmarktförderungs-gesellschaft Tirol (AMG), Sabine Platzer-Werlberger vom Arbeitsmarktservice Tirol (AMS) Und Manfred Meyer, Leiter des Haus der Begegnung. Input für das Gespräch lieferte eine Radiosendung, die im Vorfeld von acht arbeitssuchenden jungen Menschen gestaltet wurde. Sie haben gemeinsam mit einer Redakteurin von Radio FREIRAD Innsbruck eine einstündige Reportage gestaltet, die am 30. April um 17 Uhr ausgestrahlt wurde.

Im Gespräch mit Lukas Trentini (POJAT) wiesen LR Palfrader und VBM Gruber auf die Notwendigkeit einer Unterstützung für junge Menschen hin, die sich schwer tun, am Arbeitsmarkt Fuß zu fassen. "Wir sollten lernen, so miteinander umzugehen, dass jeder seine Stärken finden und auch entwickeln kann", sagte Bischof Glettler im Hinblick auf Menschen, die aufgrund einer offensichtlichen oder auch "versteckten" Behinderung geringere Chancen auf Arbeit haben. Das Schlusswort der Diskussionsrunde hatte eine Jugendliche aus dem Radiobeitrag. Sie sagt in der Sendung: "Jeder Mensch ist auf seine Art und Weise perfekt und das soll man respektieren."

Das Aktionsbündnis "Was, wenn du fällst" wird getragen von der Katholischen Jugend, youngCaritas, dem Haus der Begegnung, der Plattform Offene Jugendarbeit Tirol (POJAT) und der Gewerkschaftsjugend Tirol.

Fotos: Walter Hölbling, Diözese Innsbruck

Mo. 04. März 2019

POJAT Treffen in Innsbruck - Vernetzung mit Partner*innen der OJA

Die POJAT hat am Montag den 4. März 2019 zu einem Vernetzungstreffen nach Innsbruck ins Jugendzentrum Tivoli eingeladen. Dort betreibt die Innsbrucker Soziale Dienste GmbH seit 10 Jahren ein Jugendzentrum mit sieben Mitarbeiter*innen und den benachbarten Skaterpark. Mehr als 70 Jugendarbeiter*innen aus ganz Tirol waren der Einladung gefolgt. Die vier Mal pro Jahr stattfindenden Treffen werden immer an unterschiedlichen Orten durchgeführt. Die Ziele der Treffen und der POJAT generell sind die Vernetzung, Stärkung und Professionalisierung des Arbeitsfelds der Offenen Jugendarbeit in Tirol (dzt. knapp 90 Standorte: Jugendtreffs, Jugendzentren, Mobile Jugendarbeit).

Inhaltlich war das Treffen einer wichtigen Methode und Kompetenz der Offenen Jugendarbeit gewidmet: Schnittstellen- und Netzwerkarbeit. Dazu hatte die POJAT zu mehreren Themenbereichen über 20 Expert*innen eingeladen. Die Themenbereiche lauten: Rechtliche Fragen, Förderungen des Landes Tirol, Geschlechtsbezogene Jugendarbeit, Schule und Offene Jugendarbeit, Beratung & Begleitung, EU-Programme für Jugendarbeit, Übergang Schule und Arbeit, Suchtprävention, Gesundheit. In drei Gesprächsrunden wurden aktuelle Anliegen und Fragen aus der Praxis diskutiert und besprochen.

Dieser Austausch mit Partnereinrichtungen wird von der POJAT im jährlichen Rhythmus angeboten. Denn Offene Jugendarbeit versteht sich als Teil eines sozialen Netzwerks und ist bemüht, die Kommunikation und die Zusammenarbeit zu stärken. Netzwerkarbeit wird unabhängig von einzelnen Jugendlichen an den Bedürfnissen und Ressourcen des Sozialraumes orientiert und geplant. Sie ist eine langfristige, gemeinsame Vorbereitung und Planung mit einer gemeinsamen Zielsetzung unterschiedlicher lokaler Akteure. In diesem Sinne ist sie eine institutionalisierte, strategisch angeleitete Zusammenarbeit verschiedener fachlicher Partner*innen. 

Die Innsbrucker Vizebürgermeisterin Mag.aChristine Oppitz-Plörer, für Jugendförderung zuständig, eröffnete das Treffen mit ihren wertschätzenden Worten. Dieser Wertschätzung schloss sich der Geschäftsführer der ISD GmbH Hubert Innerebner an. Alle Teilnehmer*innen wurden von der Stadt Innsbruck und der ISD GmbH zum Mittagessen eingeladen. Das Team von Martin Heinzle sorgte für eine angenehme Verpflegung für alle Anwesenden und einen reibungslosen Ablauf. Mit freundlicher Unterstützung des Landes Tirol.